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Sarkopenie: altersbezogener Verlust an Muskelmasse,-kraft und -leistung

Die Sarkopenie ist eine wichtige Ursache der Gebrechlichkeit und führt zur körperlichen Behinderung und erhöhter Sturzrate. Älterwerden ist mit einem Verlust an Muskelmassen und -kraft verbunden. Bemerkt wird dies im Alltag, wenn das Aufstehen vom Stuhl schwierig wird oder Gleichgewichtsprobleme nicht mehr kompensiert werden können und zu Stürzen führen. Die wichtigste Ursache für Sarkopenie ist eine verminderte körperliche Aktivität bei älteren Menschen. Zur Bestimmung der Muskelmasse kann eine Bioimpendanzanalyse durchgeführt werden. (wird häufig auch zur Bestimmung des Körperfettanteils eingesetzt)

Therapie der Sarkopenie:  eine Therapie soll sowohl Muskelmasse,-kraft und -leistung verbessern, wobei insbesondere Letztere für eine Verbesserung der Funktion im Alltag relevant ist. Naheliegend sind hierbei Krafttraining und Ernährungsanpassung. Verschiedene Studien schlagen vor, dass die Betroffenen regelmässig und langfristig ein intensives Krafttraining absolvieren sollten und dieses mit einer anschliessend leucinreichen Mahlzeit ergänzen. Ein Maximalkrafttraining mit hoher Last (ca. 80 % des Einerwiederholungsmaximums (EWM) und wenigen Wiederholungen führt dabei zu einer raschen Zunahme der Muskelkraft, ein Schnellkrafttraining mit tiefen Lasten ( ca. 20 % des EWM) und explosiver Bewegungsentfaltung steigert insbesondere die alltägliche Funktion. (Daniel Buess, Reto W. Kressig, Universität Basel)

In unserem Hause können wir ein optimales Training an unseren elektronisch gesteuerten medizinischen Kraftgeräten anbieten.  Die Trainingspläne werden individuell erstellt und überwacht.  In unseren Gruppenkursen bieten wir dazu Koordinations- und Mobilisationstraining an.

Immun-Booster Training

Regelmäßiges Training stärkt das Immunsystem! Sportliche Belastungen drei Mal pro Woche senken das Risiko häufiger Infektionskrankheiten wie Erkältungen, Entzündungen des Rachenraums oder Mandelentzündungen. Was passiert beim Training: als Reaktion auf die Belastung während dem Training schüttet der Körper vermehrt Adrenalin aus, das unser Immunsystem ankurbelt. Natürliche Killerzellen, Lymphozyten und weiße Blutkörperchen sind ebenfalls vermehrt im Blutkreislauf unterwegs. Ein erhöhter Herzschlag transportiert die Immunzellen über das Blut schneller zum Einsatzort, wodurch Viren oder Bakterien weniger Zeit haben, um dem Körper zu schaden.

Immun-Training, aber wie? Im Grunde ist das Immun-Training eine Frage der individuellen Belastungssteuerung. Berücksichtigt werden müssen die körperliche Leistungsfähigkeit, aber auch psychische und soziale Aspekte des Menschen. Besonders empfehlenswert ist diesbezüglich Ausdauertraining im aeroben Bereich. Optimalerweise sollte dabei die Trainingszeit 67-70 % im rein aeroben Bereich, 20-25 % im gemischt aeroben Bereich und lediglich 5% im hohen Intensitätsbereich absolviert werden. Überwiegt ein Training im hohen Intensitätsbereich, schwächt Sport das Immunsystem.

Ein gut funktionierendes Immunsystem ist nicht nur in diesem Jahr eine wichtige Lebensversicherung. Richtig dosiertes Training, Ernährung, Entspannung, Lifestyle und „Gedankenhygiene“ spielen eine wichtige Rolle dabei.Viele diese Faktoren können wir als Fitness- und Trainingsanbieter unseren Kunden anbieten. Entscheidend ist, dass wir kein Training von der „Stange“ anbieten, sondern Trainingsprogramme auf Grundlage der Belastbarkeit der Kunden erstellen. Über unsere Diagnostikmöglichkeiten können wir den optimalen Trainings- oder Fettverbrennungspuls erkennen und mit Trainingsmöglichkeiten steuern und verbessern.

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Ausdauertraining gegen chronische Erkrankungen

Die Gesundheit zu erhalten, zu verbessern oder wiederherzustellen ist für viele Fitnessstudiokunden ein wichtiges Trainingsziel.  Ausdauertraining ist das perfekte Workout. Bestehende gesundheitliche Risikofaktoren können positiv beeinflusst werden.

150-250 min./Woche Ausdauertraining kann dazu beitragen, einer übermäßigen Gewichtszunahme vorzubeugen und die Entstehung von Adipositas zu verhindern. Außerdem kann das Risiko einer Stoffwechselerkrankung, einer Herz-Kreislauf-, und Muskel-Skelett-Erkrankung reduziert werden. Wichtig ist hier die evidenzbasierte Trainingsempfehlung. Entscheidend ist die Aktivitätsdosis, die über eine Stoffwechselmessung mit dem E-scan-Diagnostiksystem über die Atemgasmessung individuell gemessen werden kann. Die Messgenauigkeit liegt bei bis zu 100%. Daraus ergibt sich Häufigkeit, Intensität und die Dauer der Belastung.   Dieses Ergebnis ist entscheidend für den Erfolg des Ausdauertrainings, um die Gesundheit zu erhalten und zahlreichen chronischen Erkrankungen vorzubeugen.

Vereinbaren Sie einen Termin zur Stoffwechselmessung im Sportkontakt Tel.-Nr. 0991/998060

Da die Mehrheit der deutschen Bevölkerung im Erwachsenenalter die Mindestempfehlung für ein gesundheitsförderliches Ausdauertraining gegenwärtig nicht erreicht, besteht ein hoher Handlungsbedarf, wir als Fitness-Studio möchten Sie dabei unterstützen, dass Sie durch optimale Trainingsempfehlung von den vielfältigen Effekten eines Ausdauertrainings gesundheitlich profitieren.